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Arbeitsgruppe Advanced Life Support (ALS)

Als Advanced Life Support (ALS) bezeichnet man erweiterte lebensrettende Maßnahmen im Rahmen der Wiederbelebung von Notfallopfern ohne Lebenszeichen, die von professionellen Helfern durchgeführt werden.

AG-Leiter Prof. Dr. med. Uwe Kreimeier

Zu unterscheiden ist die präklinische Situation mit Alarmierung des Rettungsdienstes und damit der Maßnahmen durch Notärzte*innen, Rettungsassistent*innen, Rettungssanitäter*innen und Notfallsanitäter*innen von der Situation innerhalb eines Krankenhauses: Innerklinisch zählen hierzu die Response Teams bei einem medizinischen Notfall (Medical Emergency Team, MET) sowie das in den Notaufnahmen und in der Patientenversorgung, d.h. in Diagnostik und Therapie tätige Krankenhauspersonal.

Abgestuft nach Tätigkeitsbereich ist hierbei eine regelmäßige Schulung in erweiterten Maßnahmen zur Wiederbelebung erforderlich, um den aktuellen Stand der Kenntnisse auf diesem Gebiet zu vermitteln und damit eine qualitativ hochwertige Notfallversorgung bei Kreislaufstillstand zu gewährleisten (Qualitätssicherung).

Das erhebliche Risiko der Übertragung von SARS-CoV-2 auf das medizinische Personal erfordert Änderungen der Leitlinien für die erweiterten Reanimationsmaßnahmen bei Erwachsenen. Die Handlungsempfehlungen können sich ändern, wenn mehr über COVID-19 bekannt wird. Informieren Sie sich hier über die neuesten Empfehlungen. Sicherheit ist von größter Bedeutung, und die Sicherheitsprioritäten sind:

  • Eigenschutz
  • Schutz von Kollegen und Umstehenden
  • Schutz des Patienten

Die Zeit, die erforderlich ist, um eine sichere Versorgung zu gewährleisten, ist ein akzeptabler Teil des Wiederbelebungsprozesses. (Quelle: siehe unter Downloads weiter unten)

Seit dem 21. Oktober 2020 sind die Entwürfe für die verschiedenen überarbeiteten Leitlinienkapitel auf der Website des ERC abrufbar (https://cprguidelines.eu/guidelines-public-comment) Der Prozess folgt dem Konzept des International Liaison Committee on Resuscitation (ILCOR) nach der Erarbeitung der Leitlinientexte auf Basis des aktuellen Wissensstandes der Literatur zu Kommentaren einzuladen. Diese Kommentare werden von den verschiedenen Autorengruppen (Writing Groups) des ERC bewertet zwecks Berücksichtigung in der finalen Fassung der neuen Leitlinien zur Wiederbelebung 2021 des ERC.

Die neuen Leitlinien zur Wiederbelebung des ERC werden am 25. März 2021 auf dem nächsten Jahreskongress vorgestellt werden.